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Nationalpark Neusiedler See

Die Region liegt im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel und gehört seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel wurde im Jahr 1993 gegründet. Der Nationalpark ist der erste grenzüberschreitende Nationalpark Österreichs, da er an den bereits zwei Jahre zuvor gegründeten Fertö-Hanság Nemzeti Park auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees anschließt.Ein erster Eindruck von der Landschaft bekommt man  auch im Rahmen eines Tagesausflugs, einer Pferdewagenfahrt, einer Radtour oder eines Spaziergangs. Um jede unnötige Störung zu vermeiden, gilt deshalb in allen Teilgebieten das Wegegebot: das Betreten von Wiesengebieten, Lacken und Schilf ist strikt untersagt.

Gänsestrich- Foto Graugänse

Von einem Gänsestrich spricht man, wenn tausende Gänse in Keilformation am Himmel vorbeiziehen. Jedes Jahr im November kann man sich von diesem Naturschauspiel im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel verzaubern lassen. Hauptsächlich sind dabei Blässgänse und Graugänse zu beobachten.
Je nach Witterung bleiben die Gänse den November über oder auch bis in den Dezember hinein am Neusiedlersee, bevor sie nach Südeuropa weiter ziehen.
Rund 30000 bis 50000 Gänse, befinden sich Mitte November im Gebiet des Nationalparks.

Die Felder und Wiesen rund um die seichten Gewässer im Seewinkel bieten den Tieren optimale Nahrungsbedingungen.
Der Nationalpark bietet geführte Exkursionen zum Thema "Gänsestrich" an.
Treffpunkt für die Exkursion ist das Informationszentrum Hauswiese in Illmitz. Anmeldung ist erforderlich!

Quelle: NeusiedlerSeewiki


Lacken: Im Seewinkel gibt es rund 40 Lacken, die keinen natürlichen Abfluss haben und daher stark salzhaltig sind. Die bestehenden Lacken haben eine Länge bis 3 km und eine Breite von 1 km und sind nur ca. 0,5 m tief. Die größte ist die Lange Lacke.
Erwähnenswert ist auch der Zicksee, der mit einem Kurhaus in Sankt Andrä am Zicksee auch für Heilzwecke genützt wird. Er eignet sich bestens für Familien mit Kleinkindern!
Die Lacken werden von über 250 Vogelarten unter anderem Silberreiher, Löffler, Weißstorch, Rohrweihe, Seeadler, Großtrappe, verschiedene seltene Wat- und Schilfsingvögel oder Graugans genutzt. Zudem kommen darin Salzinsekten und Salzkrebse vor.
Der Schilfgürtel des Neusiedler Sees und die Lacken des Seewinkels, sind ein für ganz Europa bedeutender Brut- sowie Rastplatz für Zugvögel. Von den rund 320 Vogelarten, die im Nationalpark vorkommen, brüten hier rund 120.
Besonders  auffällig sind die Nester des Weißstorchs auf den Hausdächern der Ortschaften. Weitere typische Arten des Nationalparks sind Graugans, Blässgans und Saatgans, die im Herbst für den Gänsestrich, eines der bedeutendsten Naturschauspiele des Jahres, sorgen. Andere Hauptvertreter unter den Vögeln sind Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer, Uferschnepfe, Großtrappe oder Silber- und Purpurreiher.
Beispiele für Säugetiere sind der Europäische Ziesel oder der 2007 erstmals nachgewiesene Goldschakal. Ebenso findet man sehr seltene Schmetterlingsarten, viele Insektenarten und über 40 Libellenarten. Auf den Weideflächen wird mit dem ungarischen Steppenrind eine alte, ansässige Haustierrasse kultiviert.

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